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Ratgeber 

Die Besichtigungs-Checkliste

Zuletzt geprüft am · Keine Rechtsberatung

Eine Besichtigung dauert oft nur wenige Minuten, und bei Massenterminen stehst du mit zwanzig anderen im Flur. In diesen Minuten entscheidet sich, ob du in die engere Auswahl kommst, und ob du überhaupt merkst, dass mit der Wohnung etwas nicht stimmt. Diese Checkliste führt dich durch beides.

Vorher: Unterlagen und Vorbereitung

  • Unterlagen griffbereitSchufa-Auskunft, Einkommensnachweise, gegebenenfalls Mietschuldenfreiheitsbescheinigung und Personalausweis. Ausgedruckt in einer Mappe wirkt es vorbereiteter als „schicke ich nach“.
  • Das Inserat nochmal lesenNotier dir, was dir wichtig ist: Keller, Stellplatz, Haustiere, Waschmaschinenanschluss. So kannst du vor Ort gezielt fragen statt zu improvisieren.
  • Ein paar Minuten früher da seinBei Massenbesichtigungen zählt der erste Eindruck, und wer früh da ist, bekommt eher ein kurzes Gespräch statt nur einen Rundgang.
  • Deine Antwort parat habenDu wirst gefragt, warum du gerade diese Wohnung suchst. Wer sich am Anschreiben orientiert hat, hat die Antwort schon formuliert.

Wenn du noch kein festes Einkommen hast, ist die Mappe der Ort, an dem du das ausgleichst. Welche Nachweise dann greifen, steht unter Bürgschaft und Bonität.

Vor Ort: worauf du achtest

  • Zustand prüfenFenster, Heizung, Wasserhähne, Feuchtigkeitsspuren in Ecken und hinter Möbeln, besonders in Altbauten. Was dir auffällt, gehört später ins Übergabeprotokoll.
  • Lärm testenÖffne kurz ein Fenster und hör hin. Bahn, Durchgangsstraße oder eine belebte Kneipenmeile hörst du nur, wenn du aktiv hinhörst. Und dann jeden Abend.
  • Handyempfang prüfenKostet zwei Sekunden und ist in Altbauten und Souterrainwohnungen regelmäßig ein Problem, an das niemand denkt.
  • Steckdosen und LichtZähl die Steckdosen im Wohnraum und schau, ob es Deckenanschlüsse gibt. Beides bestimmt später, wie du überhaupt einrichten kannst.
  • Interesse zeigenSag am Ende klar und freundlich, dass du die Wohnung nehmen würdest, wenn es so ist. Ein zögerliches „Wir melden uns“ bleibt selten in Erinnerung.

Die vier Fragen, die du stellen solltest

Was ist in der Warmmiete enthalten, und wie hoch war die letzte Nebenkostenabrechnung? Wie wird geheizt? Gibt es Keller und Fahrradabstellraum? Und wer verwaltet das Haus: der Eigentümer selbst oder eine Hausverwaltung?

Die Antworten kosten dich eine Minute und entscheiden mehr über das nächste Jahr als der Grundriss.

Danach: nachfassen

Schreib noch am selben Tag eine kurze Nachricht: Dank für die Besichtigung, dein konkretes Interesse, und der Hinweis, dass deine Unterlagen vollständig vorliegen. Vermieter entscheiden oft innerhalb weniger Tage. Ein freundliches, schnelles Nachfassen hält dich im Gespräch, ohne aufdringlich zu wirken.

Und wenn es nicht klappt: nicht entmutigen lassen. In gefragten Lagen gehen auf jede Wohnung Dutzende Anfragen, eine Absage sagt fast nichts über dich. Der Markt bewegt sich ständig. Auf unseren Stadtseiten für München, Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Bodensee oder Allgäu siehst du, in welchen Bezirken laufend neue Inserate dazukommen.

Nie wieder eine Besichtigung verpassen

Zu einer Besichtigung eingeladen wird meistens, wer früh anfragt. Genau dafür ist dein Such-Agent da: Er schaut für dich bei Kleinanzeigen, ImmoScout24 und Immowelt nach und schreibt dir, sobald etwas Passendes online geht, mit Link zum Original-Inserat und einem Report, der dich auf den Termin vorbereitet.

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Rechner, Werkzeuge und Vorlagen dazu

  • Werkzeug

    Besichtigungs-Checkliste zum Abhaken

    Vor dem Termin, vor Ort, danach: alle Punkte zum Abhaken auf dem Handy, bleiben gespeichert, zum Drucken und Zurücksetzen. Nichts wird gesendet.

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