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Mietbelastungsrechner

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Zwei Faustregeln entscheiden, ob eine Wohnung zu dir passt: deine eigene Grenze und die des Vermieters. Der Rechner zeigt beide für deine Zahlen, live und ohne Anmeldung. Nichts wird gespeichert.

Kurz gesagt

Faustregel aus deiner Sicht: Die Warmmiete sollte höchstens 30 Prozent deines Nettoeinkommens ausmachen, 35 Prozent sind die Schmerzgrenze. Vermieter rechnen andersherum: Sie wollen ein Nettoeinkommen sehen, das mindestens dreimal so hoch ist wie die Kaltmiete. Der Rechner zeigt beide Grenzen für deine Zahlen.

Rechner

Trag dein monatliches Nettoeinkommen ein. Wenn du zusätzlich eine geplante Warmmiete einträgst, ordnet der Rechner sie in einem Satz ein und zeigt, welches Einkommen ein Vermieter dafür sehen will.

Alles, was monatlich sicher reinkommt: Gehalt, BAföG, Unterhalt, Nebenjob, Wohngeld. In Euro, ohne Nachkommastellen.

Die Warmmiete aus dem Inserat, also Kaltmiete plus Nebenkostenvorauszahlung.

Trag dein Nettoeinkommen ein, dann rechnet der Rechner sofort.

So rechnet der Rechner

  • 30-Prozent-RegelWarmmiete geteilt durch Nettoeinkommen. Bis 30 Prozent liegt die Miete im Rahmen, bis 35 Prozent ist sie knapp, darüber empfiehlt der Rechner eine Stufe günstiger. Das ist eine Faustregel, kein Gesetz.
  • Dreifach-RegelDie Regel der Vermieter: Nettoeinkommen mindestens dreimal die Kaltmiete. Der Rechner schätzt die Kaltmiete aus der Warmmiete mit dem Faktor 1,3, weil die Nebenkostenvorauszahlung in vielen Inseraten bei einem Viertel bis einem Drittel der Kaltmiete liegt. Kennst du die echte Kaltmiete, rechne mit ihr.
  • Was nicht drin istStrom, Internet, Rundfunkbeitrag und Versicherungen kommen zur Warmmiete dazu, zusammen meist 60 bis 100 Euro im Monat. Auch Kaution und Umzug fehlen hier; dafür gibt es den Kautionsrechner und den Umzugskostenrechner.
  • Was der Rechner nicht weißOb du Wohngeld bekommst, ob eine Bürgschaft die Lücke schließt oder ob der Vermieter eine andere Regel anwendet. Er ersetzt nicht das Gespräch, er gibt dir die Zahl, mit der du hineingehst.

Rechne mit dem Monat, der sicher ist

Wie du die Regeln mit Beispielen nach Einkommen durchgehst und welche Kosten fast alle vergessen, steht im Artikel Wie viel Miete kann ich mir leisten?. Wenn dein Einkommen für die Dreifach-Regel nicht reicht, hilft der Artikel Bürgschaft und Bonität.

Die Obergrenze steht, jetzt die Wohnung

Sag deinem Such-Agenten in einem Satz, was du suchst, inklusive der Miete, die höchstens drin ist. Er schaut ab da für dich nach und schreibt dir, sobald ein passendes Inserat online geht. So bewirbst du dich nur auf Wohnungen, die im dritten Monat nicht zum Problem werden.

Such-Agent erstellen

Häufige Fragen

Welches Einkommen trage ich ein?
Alles, was monatlich sicher reinkommt, nach Steuern und Abgaben: Gehalt, BAföG, Unterhalt, Nebenjob, Wohngeld. Nicht den besten Monat, sondern den, auf den du dich verlassen kannst. Unregelmäßige Zuschüsse lässt du weg.
Rechnen Vermieter mit der Kaltmiete oder der Warmmiete?
Meist mit der Kaltmiete: Das Nettoeinkommen soll das Dreifache der Kaltmiete sein. Manche Vermieter und Genossenschaften rechnen mit der Warmmiete, dann liegt die Schwelle höher. Ein Gesetz dazu gibt es nicht, es ist eine Auswahlregel des Vermieters.
Was, wenn mein Einkommen nicht reicht?
Dann helfen eine Bürgschaft der Eltern, ein Nachweis über BAföG oder Stipendium, Wohngeld oder ein Mitbewohner als zweiter Mieter. Wie du das im Bewerbungsanschreiben sauber darstellst, steht im Artikel zur Bürgschaft und Bonität.
Warum 30 Prozent und nicht mehr?
Weil zur Warmmiete noch Strom, Internet, Rundfunkbeitrag, Versicherungen, Essen und Fahrtkosten kommen. Bei 30 Prozent bleibt dafür genug. Bei mehr als 35 Prozent bleibt bei einem kleinen Einkommen so wenig, dass die erste unerwartete Rechnung zum Problem wird.

Quellen und Gesetzestexte

Artikel dazu

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    Wie hoch die Kaution höchstens sein darf, in welchen Raten du sie zahlen kannst und was eine Bürgschaft im Vergleich kostet.

  • Umzugskostenrechner

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    Vor dem Termin, vor Ort, danach: alle Punkte zum Abhaken auf dem Handy, bleiben gespeichert, zum Drucken und Zurücksetzen. Nichts wird gesendet.

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    Wer du bist, was du suchst, warum diese Wohnung: aus wenigen Angaben entsteht ein kurzes, vollständiges Anschreiben zum Kopieren. Die Fassung je Inserat schreibt dein Such-Agent.

  • Umzugsplaner mit Fristen

    Einzugsdatum eingeben, und der Planer legt alle Termine davor und danach: Kündigungen, Anmeldung in der Zwei-Wochen-Frist, Strom, Internet, Nachsendeauftrag. Zum Abhaken und Drucken.

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